Curriculum Vitae


Markus Francke wurde in Freiburg im Breisgau geboren. Im Alter von acht Jahren bekam er Klavierunterricht und sammelte noch als Knabensopran erste Erfahrung auf der Opernbühne in Benjamin Brittens „Sommernachtstraum“ am Stadttheater Freiburg. Nach dem Abitur begann er zuerst ein Studium der Musikwissenschaft an der Universität zu Köln bevor er an der Kölner Musikhochschule Chorleitung bei Professor Johannes Hömberg und Gesang bei Professor Arthur Janzen studierte. Nach dem Diplom in beiden Studiengängen schloss er im Fach Gesang noch das Konzertexamen an. Weitere wichtige Impulse für seine Arbeit erhielt er von Berthold Schmid, Diane Forlano, Francisco Araiza und David Harper.2014 gab er sein Debüt an der Bayerischen Staatsoper München als Tanzmeister in Strauss‘ „Ariadne auf Naxos“. Eine langjährige Zusammenarbeit verbindet ihn mit dem Stadttheater Pforzheim, er hat an zahlreichen Bühnen gastiert und war Gast bei den Sommerfestspielen in Bregenz. Von 2012 bis 2014 war er Ensemblemitglied am Staatstheater Wiesbaden. Hier sang er u.a. den Steuermann in Richard Wagners „Der fliegende Holländer“ und die Rolle des Toni in Hans Werner Henzes „Elegie für junge Liebende“ bei der Eröffnung der Internationalen Maifestspiele 2014 unter der Regie von Dietrich Hilsdorf am Staatstheater Wiesbaden.

In der Spielzeit 2014/15 gab er einige wichtige Rollendebüts, so u.a. den Hans in Smetanas „Die verkaufte Braut“ am Stadttheater Nordhausen und den Regisseur in Berios „Un re in ascolto“ am Staatstheater Kassel. Zudem war er im Prinzregententheater München in einem Konzert mit dem Münchner Rundfunkorchester unter der Leitung von Ulf Schirmer zu hören. In der aktuellen Spielzeit wirkt er in verschiedenen Produktionen an der Staatsoperette Dresden mit und wird sein Debüt an der Oper Leipzig als Matteo in R. Strauss‘ „Arabella“ geben.

Bereits während des Studiums begann Markus Francke seine Konzertlaufbahn und avancierte schnell zu einem gefragten Interpreten der barocken Oratorienliteratur, vor allem der Evangelistenpartien im Werk J. S. Bachs. Sein Repertoire ist weit gefächert und beinhaltet Werke von der Renaissance bis zur Moderne. So hat er 2014 u.a. Verdis „Requiem“ in der Philharmonie Köln gesungen und Luigi Nonos „Prometeo“ in Amsterdam und in der Tonhalle Zürich mit dem SWR-Sinfonieorchester unter der Leitung von Ingo Metzmacher.

Seine Konzerttätigkeit führte ihn durch ganz Europa, nach Russland und Israel und er ist in einigen der renommiertesten Konzertstätten aufgetreten: der Kathedrale von Santiago de Compostela, in der Philharmonie Berlin und in der Philharmonie Köln, in St. Michaelis in Hamburg, in der Liederhalle Stuttgart, in der Frauenkirche in Dresden und im Kölner Dom. Francke konnte mit Orchestern wie „L’arpa festante“, „Concerto Köln“ und dem „WDR Sinfonieorchester Köln“, dem „SWR-Sinfonieorchester“, sowie mit Dirigenten wie Ingo Metzmacher, Asher Fish, Steuart Bedford, Helmut Rilling, Reinhard Goebel und Marcus Creed arbeiten.