biographie
In der Spielzeit 2026/27 gibt Markus Francke am Theater Ulm Rollendebüts als
Éléazar (Halevy, La Juive), Lenski (Eugen Onegin) und Harold Mitchell in André Previns A Streetcar Named Desire.
Außerdem stehen Rossinis Petite Messe Solennelle und die Johannespassion von J. S. Bach in seinem Konzertkalender.
Markus Francke ist seit der Saison 2018/19 festes Ensemblemitglied am Theater Ulm.
Hier singt er die großen Partien seines Fachs und gab erfolgreiche Rollendebüts u. a.
als Florestan (Fidelio), Max (Freischütz) und Hoffmann (Les contes d’Hoffmann), Bacchus (R. Strauss, Ariadne auf Naxos)
sowie in der Titelpartie von Wagners Parsifal. Ebenfalls die Titelpartie sang er 2022 in der vielbeachteten
Uraufführung von Charles Tournemires La légende de Tristan.
Sein Rollendebüt 2026 als Walther von Stolzing in
Wagners Die Meistersinger von Nürnberg wurde von Presse und Publikum begeistert aufgenommen.
Und wie Markus Francke, der Heldentenor-Alleskönner am Theater Ulm, nun auch den Stolzing singt: glanzvoll, vollmundig und immer reflektiert den Preislied-Hit. Südwestpresse, 6.6.2026
2023 wurde Markus Francke als "herausragendes Ensemblemitglied im Musiktheater" mit dem Ulmer Theaterpreis ausgezeichnet.
Fest- und Gastengagements führten Markus Francke an das Staatstheater Wiesbaden, die Bayerische Staatsoper, die Oper Leipzig, das Anhaltische Theater Dessau, die Staatsoperette Dresden sowie zu den Internationalen Maifestspielen Wiesbaden, dem Holland Festival Amsterdam und den Bregenzer Festspielen, wo er u. a. debütierte als Steuermann (Wagner, Der fliegende Holländer), Toni in Henzes Elegie für junge Liebende, Hans (Smetana, Die verkaufte Braut) und Matteo in Arabella von R. Strauss an der Oper Leipzig.
Mit Konzerten gastierte Markus Francke u. a. in den Philharmonien Köln und Berlin, der Liederhalle Stuttgart, in Helsinki, Moskau, Budapest, in der Philharmonie de Paris, der Tonhalle Zürich sowie in der National Theatre & Concert Hall in Taipeh, Taiwan.
Sein breit gefächertes Konzertrepertoire reicht von den Bachschen Passionen und der h-Moll-Messe bis hin zu Bruckners Te Deum, Brittens War Requiem, Luigi Nonos Prometeo und der Messa da Requiem von Giuseppe Verdi, mit der er 2024 sein Asien-Debüt in Taiwan gab.
Er arbeitete zusammen mit namhaften internationalen Orchestern wie dem Helsinki Baroque Orchestra, dem Moscow State Symphony Orchestra, dem Hungarian National Philharmonic Orchestra, L'arpa festante, dem Concerto Köln, Gewandhausorchester Leipzig, WDR Sinfonieorchester und SWR Sinfonieorchester und Dirigenten wie Steuart Bedford, Asher Fish, Reinhard Goebel, Pavel Kogan, Ingo Metzmacher, Helmut Rilling, Ulf Schirmer und Alexander Soddy.
Im Liedbereich verfügt Markus Francke über ein breites Repertoire von Mozart und Beethoven über die Romantik bis zur Moderne.
Markus Francke hat bei zahlreichen Rundfunk- und CD-Aufnahmen mitgewirkt, wie etwa Ermanno Wolf-Ferraris Die vier Grobiane (Münchner Rundfunkorchester, Ulf Schirmer) und der 2022 vom SWR aufgenommenen Uraufführung von Tournemires La légende de Tristan.
Markus Francke wurde in Freiburg im Breisgau geboren. Nach dem Studium der
Musikwissenschaft wechselte er an die Musikhochschule Köln und studierte Chorleitung bei Professor Johannes Hömberg und
Gesang bei Professor Arthur Janzen.
Weitere wichtige Impulse für seine Arbeit erhielt er von Berthold Schmid, Diane Forlano, Francisco Araiza und Gundula Hintz.
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